Risikomanagement
Arsol Aromatics versteht sich als Global Player mit Anspruch Chancen der internationalen Märkte optimal zu nutzen. Dazu gehört ein wirksames Risikomanagementsystem. Aufgabe des Risikomanagements ist es,
- Risikobewusstsein zu erzeugen
- Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten
- Risiken an die relevanten Entscheidungsträger zu kommunizieren
- Risiken durch geeignete Maßnahmen zu steuern.
Durch systematisches Risikomanagement sind Chancen wahrzunehmen, Strukturen und Risikopositionen zu optimieren und unter Berücksichtigung künftiger Erfordernisse weiterzuentwickeln. Zugleich werden hierdurch die gesetzlichen Aufgaben auf Grund des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich vom 01. Mai 1998 (KonTraG) erfüllt.
Grundsätze für die Durchführung des Risikomanagements
Ein ordnungsmäßiger Risikomanagement-Prozess setzt voraus, dass angemessene Vorkehrungen getroffen sind für die wesentlichen nachstehend erläuterten Kriterien.
Risikoidentifikation
Die Risikoidentifikation dient der strukturierten und vollständigen Erfassung der wesentlichen Risiken. Sie bezieht sich auf alle Arten von Risiken. Hierzu zählen auch die Risiken, die sich im Rechnungswesen noch nicht niedergeschlagen haben (z.B. Risiken im Auftragsbestand, Risiken im Personalbereich, Beschaffungsrisiken). Die Risikoidentifikation ist Teil des Planungs- und Berichtsystems.
Risikoanalyse
Die Risikoanalyse dient der Bewertung der identifizierten Risiken, um daraus den Handlungsbedarf für die Risikosteuerung ableiten zu können. Die Gesamtheit der nach quantitativen oder qualitativen Maßstäben bewerteten Risiken ist das Risikoportfolio des Unternehmens.
Risikosteuerung
Ziel der Risikosteuerung ist es, im Rahmen bestehender Richtlinien und sonstiger Vorgaben angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Als Risikostrategie und Steuerungsmaßnahme kann das Unternehmen grundsätzlich die Risiken akzeptieren, vermindern, übertragen und vermeiden.
Risikoüberwachung
Die Risikoüberwachung trägt dazu bei, dass die Risikoposition des Unternehmens der angestrebten Risikosituation entspricht. Sie betrifft im Wesentlichen
- Kontrolle der Wirksamkeit der Risikosteuerungsmaßnahmen sowie der diesbezüglichen Abläufe im Unternehmen
- Erfassung und Beurteilung der Risikoveränderungen im Zeitablauf
- Angemessenheit des Internen Kontrollsystems hinsichtlich der Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems
- Angemessenheit des internen Berichtswesens.
Risikokommunikation
Durch Risikokommunikation wird sichergestellt, dass die wesentlichen Risikoinformationen den relevanten Stellen im Unternehmen frühzeitig zugänglich gemacht werden.
Unabhängig von einer regelmäßigen strukturierten Berichterstattung haben alle betroffenen Stellen im Unternehmen unverzüglich über neue bestandsgefährdende Risiken zu berichten und den Inhalt der Berichterstattung zu dokumentieren.
Die Dokumentation zum Risikomanagement gehört zu den aufbewahrungspflichtigen Unterlagen (die gesetzlichen Regeln gelten entsprechend).
Risikomanagement bei der Arsol Aromatics GmbH
Die Geschäftsführung der Arsol Aromatics GmbH trägt die Gesamtverantwortung für das Unternehmen. Die Führung des Unternehmens orientiert sich an den Prozessen und Abteilungen und findet ihre Ausgestaltung in Arbeitsteilung und weitgehender Delegation.
Umsetzung des Risikomanagements in der Arsol Aromatics GmbH
Wesentliche Grundlagen für die Umsetzung des Risikomanagements bei der Arsol Aromatics GmbH sind
- Erhebungen über die Risikosituation
- Erhebungen über die Risikoeinschätzung
- abschließende Stellungnahme und Beschlussfassung der Geschäftsführung.